Nein, es gibt kein BPF im klassischen Sinn mehr. Aber das bedeutet nicht das man nicht doch noch Kickback von Google bekommen kann, oder? Ich möchte hier die 3 Wege zum Google Kickback kurz vorstellen. Ihr könnt Euch aussuchen was für Euch Sinn macht. Das sind übrigends alles theoretische Ansätze die ich noch nicht getestet habe
1.) Der elegante Weg
Sie sind eine Mediaagentur und es ist Ihnen egal wo Sie das Geld Ihrer Kunden in Display-AD’s im Internet stecken. Es ist Ihnen zudem egal das man die gleiche oder bessere Reichweite heute CPO oder CPL kaufen kann und das es bei den meisten TKP und CPC Vermarktern schon ab dem ersten EURO Mediaspending 15% AE gibt. Also investieren Sie Mediabudget in das Google Content-Netzwerk und qualifizieren sich so für das neue BPF welches nur für Grafische Werbemittel im Content-Netzwerk von Google seit Januar 2009 existiert. Es scheint Sie dabei nicht zu interessieren das irgendwas zwischen 3% und 10% BPF immer noch viel weniger ist als die üblichen 15% AE im Media und das die Qualität von 100.000 Seiten auf TKP im Google Netzwerk nicht mit klassischem Media vergleichbar ist.
2.) Der böse Weg
Na ja, Abitage ist ja schon lange nicht mehr erlaubt, aber wenn Sie schon Geld in Ad-Words stecken und bisher Direktkunde waren, so macht es ggf. Sinn selbst ein paar Themenrelevante Content-Seiten zu schalten welche nach 2-3 Klicks auf der eigentlichen Ad-Words-Landingpage im Pop-Up oder als Layer mitaufgehen. Ziemlich gemein, da die Google Policy ja Pop-Ups untersagt, jedoch irrelevant wenn diese erst nach mehreren Klicks aufgehen. Wichtig dabei ist es natürlich nur Inhalte über die Seite zu legen die auch Zielführend für Ihren Shop oder Ihre Produkte sind. Schön kann man den User nebenbei auf andere Themenfelder lenken. Dank der neuen Ad-Sense Integration können Sie ja hübsch Mitbewerber negativieren und selbst steuern welche AD’s erscheinen sollen indem Sie das Feld einengen. Damit macht man zwar kein Vermögen, aber bei geschicktem Einsatz kann man so schon 1%-2% der Spendings wieder reinholen.
3.) Der ehrliche Weg
Tja, was ist schöner als die Aussage von Google das Clickfraud standardmäßig herausgeflitert wird. Macht man das aber mal selbst und analysiert im Detail was für Traffic Google den so liefert (wir sprechen nicht nur vom Content-Netzwerk) so kommt man gerade im hochpreisigen Segment (>2€ CPC) schnell auf 2%-3% und mehr Fraud-Verdacht. Wer sich dann noch bemüht das ganze wirklich detailiert zu analysieren und bei Google zu melden, obwohl man in Deutschland bei Google eigentlich nicht wirklich weiß was man mit der Information machen soll, bekommt man manchmal, schön intransparent, Geld zurück. Muß man nicht Kickback nennen, kann man aber mal ernsthaft betreiben um ein paar Prozent zurückzuholen.
So, wenn man nun alle 3 Punkte zusammenfaßt, es sei mal dahingestellt ob das Sinn macht, kommt man auf sage und schreibe (konservativ betrachtet) auf 8% Kickback (3% dank Display-BPF, 2% dank Abitrage, 3% dank Clickfraud-Detection). Tja, jetzt muß das nur noch jemand testen. Gerne könnt Ihr mir berichten ob das alles gefunzt hat.
Grüße und bis die Tage, Tim
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